Wanderungen auf La Palma

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Der heiße Vulkan - Teneguia

Der südliche Weinort Fuencaliente ist der Ausgangspunkt dieser kleinen Vulkanroute. Hier können wir ,life‘ erleben was Trockenweinanbau bedeutet – liegende Weinranken, die nur durch den Tau bewässert werden. Es heißt, dass
der Teneguia Wein einen ganz besonderen Geschmack besitzt. Wir können dies bei unserer heutigen Tour noch ausprobieren.
Der 3000 Jahre alte Vulkan San Antonio ist unser erstes Ziel; faszinierende Ausblicke über den geologisch aktiven Teil dieser Insel begeistern jeden.
Am Roque Teneguia mit den alten Felszeichnungen werden uns mit Sicherheit, während der Erläuterungen über die Ureinwohner La Palmas, die häufigsten Tiere dieser Insel, die Eidechsen in Scharen begrüßen.
Der Roque Teneguia ist übrigens der älteste sichtbare freigewitterte Vulkanschlot der Isla Bonita.
Am Wasserkanal entlang wandern wir weiter zum Vulkan Teneguia, dem auch heute noch Hitzedämpfe und Schwefelgeruch entströmen. Dieser Vulkan ist das Nesthäkchen der Vulkanfamilie. Er wurde 1971 aus Feuer geboren und schläft im Moment friedlich.
Vom Gipfel aus sehen wir schon unser Endziel – die Salinen und die beiden Leuchttürme am südlichsten Zipfel.
Durch Lava– und Aschefelder, vorbei an den typischen Pionierspflanzen schlendern wir abwärts Richtung Atlantik.
Wer möchte kann ein erfrischendes Bad genießen oder eine Kleinigkeit essen.
Zum Abschluss trinken wir ein Gläschen Wein und erfreuen uns am Wellenspiel des Atlantiks.

Dauer der Wanderung: 3,5 bis 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höhenunterschied: +30 m / -750 m
Hinweis: feste Schuhe erwünsch
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Tipp: Kopfbedeckung und Sonnenschutz erforderlich! Badezeug!

 

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Las Tricias - die Höhlen der Ureinwohner

Der Nordwesten der Insel ist unser Wandergebiet für die gemütliche Erkundung der Höhlen Buracas die vor über 500 Jahren von den Ureinwohnern, den Auaritas bewohnt wurden.
Auf einem alten Verbindungsweg durchqueren wir den gewaltigen Barranco Izcagua, der uns zu dem verschlafenen Dörfchen Las Tricias führt. Die unglaubliche Blütenpracht längs des Weges verschlägt uns fast den Atem. Vorbei an idyllischen Gärten und – besonders zur Zeit der Mandelblüte – durch eine in rosa getauchte Landschaft erreichen wir die alte Windmühle. Garantiert wird uns unterwegs Maria die Mandelfrau strahlend mit einem Körbchen frisch gerösteter Mandeln eigener Ernte entgegeneilen. Gerne greifen wir zu.
Herrliche Ausblicke auf die Nordküste eröffnen sich während der Mittagspause.
Danach glauben viele ihren Augen nicht trauen zu können: In den Wänden des Barrancos, den wir nun durchqueren, gibt es nicht nur sehr fruchtbare Anbauflächen, nein hier leben sogar noch etliche Menschen tatsächlich in Höhlen. Gemütlich wandern wir zu den doppelstöckigen Behausungen der Ureinwohner, die in uns eine Ahnung des Steinzeitlebens erwecken. An wenigen Stellen finden wir sogar noch Felszeichnungen . Der alte teilweise mit dicken Steinen gepflasterte Weg schlängelt sich durch den imposanten Drachenbaumhain. Auf diesem Abschnitt stiefeln wir den ,Neoguanchen‘ sozusagen auf dem Dach entlang. Die „Dragos“ galten bei den Ureinwohnern als heilig, sie waren ein Symbol der Fruchtbarkeit und Weisheit. Vielleicht nehmen wir davon noch etwas mit.

 

Dauer der Wanderung: 4 bis 4,5 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Höhenunterschied: +150 m / -200 m
Hinweis: feste Schuhe erwünscht
Ohne den Barranco sind es nur 3 – 3,5 Std.

 

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Marcos y Cordero und der Märchenwald von Los Tilos

Wasser ist der wohl wichtigste Bodenschatz hier auf La Palma. Begeben Sie sich mit uns auf „Schatzsuche“ mitten hinein in das Biosphärenschutzgebiet von Los Tilos zu den größten Quellen auf der Ostseite dieser Insel.
Die erste Etappe legen Sie noch im Sitzen zurück, und zwar auf geländegängigen Jeeps, die Sie über die Piste nach oben bringen zum Startpunkt „Casa del Monte“. Bevor es los geht, werden Sie ausgestattet mit Schutzhelm und Taschenlampe, denn diese Wanderung wartet mit einigen Überraschungen auf.
Wir folgen dem Kanal, der das Wasser der Quellen ins Tal bringt, durch die traumhaft schöne Landschaft des riesigen Barranco del Agua. Und da selbst die tollste Umgebung irgendwann langweilig wird, müssen insgesamt zwölf Tunnel durchquert werden und sorgen so für die nötige Abwechslung. Mal kurz, mal länger, mit „Fenstern“ oder ohne, hoch, niedrig, breit, schmal, trocken oder nass, kein Tunnel ist wie der vorhergehende.
Auch dazwischen laufen Sie nicht einfach nur auf dem Weg, mal geht's über ein
Aquädukt, mal ein Stückchen auf die Mauer des Kanals, frei nach dem Motto „Immer an der Wand lang“.
Hinter dem erfrischenden zwölften Tunnel öffnet sich die Schatzkiste: Sie stehen
direkt vor der Felswand, aus der kristallklares Trinkwasser zwischen üppigem Grün in schäumenden Kaskaden in den Kanal rauscht.
Die UNESCO stellte 1983 dieses Gebiet wegen seines Pflanzenreichtums unter Schutz. Sie werden dort Gewächse entdecken, die sonst auf der Welt so gut wie ausgestorben sind. Weil das Schutzgebiet noch unter der Frostgrenze liegt, können Sie sich zu jeder Jahreszeit an farbenfrohen Blütenpracht erfreuen.
Nun beginnt der zweite Teil, der atemberaubende Abstieg mal in der Schlucht, mal an der Wand entlang durch ganz unterschiedliche Vegetationszonen des Lorbeerwaldes. Ständig begleitet uns der Eindruck eines Urwaldes mit riesiger Baumheide und Efeu - Bäumen.

Dauer der Wanderung: ca. 6 – 6,5 Std.
Schwierigkeitsgrad: anstrengend, es sollten keine Schwindel- und Knieprobleme vorliegen!
Höhenunterschied: +60 m / -900 m
Hinweise: Bitte Taschenlampe und Regenschutz mitbringen!

 

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Caldera de Taburiente - Nationalpark

Eine der abwechslungsreichsten Wanderungen ist und bleibt die Tour durch den
Nationalpark.
Mit Kleinbussen fahren wir ab Los Llanos auf einer Holperpiste durch den Barranco de Las Angustias bis zum Ausgangspunkt dieser Wanderung, Los Brecitos auf 1030 m Höhe. Schon diese Fahrt lässt wegen der herrlichen Ausblicke jedes Herz höher schlagen.
Nachdem wir unsere Knochen wieder sortiert haben beginnt der erste Abschnitt der Route. Über einen gut angelegten Waldweg mit faszinierenden Ausblicken wandern wir zum Kesselgrund (700m) und treffen dort auf den Rio Taburiente, wo während der Mittagspause ein erfrischendes Bad jeden Kreislauf in Schwung bringt.
Danach wird es etwas schwieriger: der Abstieg in die Schlucht zum Wasserfall der vielen Farben (400m) führt über einen teilweise gerölligen Serpentinenpfad am heiligen Felsen der Ureinwohner, dem Roque Idafe vorbei. Dafür erwartet uns nach dieser Anstrengung eine Überraschung.
Für den letzten Abschnitt der Wanderung heißt es: aufgepasst! Zunächst dürfen wir den Rio Taburiente überqueren, welcher im Winter oftmals stärker Wasser führt. Es kann vorkommen, dass wir die Schuhe ausziehen müssen.
Ab Dos Aguas darf dann jeder zählen wie oft wir in der Schlucht den Wasserlauf überqueren.
Mal hoch, mal runter, über Stock und über Stein, immer in der Schlucht entlang. Die volle Konzentration wird gefordert und die letzten Kraftreserven werden hervorgeholt.
Aber es ist ein Riesenspaß.
Am Ende holen uns unten in der Schlucht die Busse ab und bringen uns zurück.

 

Dauer der Wanderung: 6,5 bis 7 Std.
Schwierigkeitsgrad: anstrengend, gute Kondition gefragt!
Höhenunterschied: +30 m / -750 m
Hinweis: nur für Gäste ohne Knieprobleme!

Tipp: Badezeug kann mitgenommen werden!

 

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Wir steigen der Insel aufs Dach-Pico Nieve

Über den Wolken, wo die Freiheit grenzenlos ist, starten wir zu dieser Hochgebirgswanderung. Aber nicht nur die Freiheit ist dort oben grenzenlos, auch Ihr Erstaunen darüber, welche Überraschungen dieser Teil der Insel für Sie bereithält. Die atemberaubenden Aussichten, der Abgrund, der sich direkt vor unseren Füßen auftut, um sich dann zum tiefsten Senkkessel der Welt, der Caldera de Taburiente zu runden.
Die drei Nachbarinseln wetteifern weit über Wolken und Meer hinweg um Ihre Aufmerksamkeit. Die ständig wechselnde Farbenpracht links und rechts des Pfades, der uns vom Roque de los Muchachos, an der berühmten Sternwarte vorbei zunächst bis zum Pico de La Cruz führt, wird jeden begeistern.
Während der Mittagspause auf ca. 2.350 m Höhe genießen wir den Blick in den Kessel der Caldera - zum Flussbett, zum Barranco und auf den Pico Bejenado.
Mal hoch, mal runter geht es immer am Kraterrand entlang bis zum Pico de La Nieve. Geologisch betrachtet, ist dies der faszinierendste Teil der Insel.
Dort beginnt der langsame Abstieg zur Forstpiste, und durch einen herrlichen Kiefernwald laufen wir noch bis zur Strasse wo unser Bus schon bereit steht.

 

Dauer der Wanderung: 6 Std. inkl. Pause
Schwierigkeitsgrad: mittel bis anstrengend, gute Kondition .erforderlich!
Höhenunterschied: +100 m / -400 m
Hinweis: feste Wanderschuhe erwünscht!

Tipp: Knie-, Herz- und Kreislaufprobleme sollten nicht vorhanden sein!

 

 

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Die grosse Vulkanroute

Möchten Sie sich einmal fühlen wie auf dem Mond? Dann kommen Sie mit auf unseren Vulkantrip. Am Refugio del Pilar auf 1450m Höhe starten wir zu dieser wohl eindrucksvollsten Wanderung. Am Anfang geht es durch den Kiefernwald bergauf und jeder wird auf den ersten Metern leicht ins Schwitzen und Pusten kommen, aber dafür werden Sie belohnt mit den schönsten Ausblicken während des Anstiegs.
Unser erster Vulkan der Hoyo Negro, der im Jahr 1949 seinen letzten Ausbruch hatte, lässt jedes Herz höher schlagen. Nach einer kleinen Rast geht es weiter, immer nach dem Motto: Von Vulkan zu Vulkan. Der gesamte Südteil der Insel setzt sich nämlich aus ca. 120 verschiedenen Vulkanen zusammen. Der höchste Punkt dieser Route, der Vulkan Deseada II liegt auf 1949m Höhe. Hier kann jeder seinen Blick über diese bizarre Mondlandschaft schweifen lassen. Kein Laut dringt empor und vielleicht sehen wir die legendäre Insel San Borondon.
Nach der Mittagspause beginnt der langsame Abstieg durch staubige Aschefelder. Es wird Sie erstaunen, wie braun Sie bei dieser Tour werden – aber nur bis zur nächsten Dusche! Unser letzter großer Vulkan ist der wunderschöne, rote Martin auf 1600m Höhe. Wir genießen den Blick zur Südspitze und den Salinen. Der rasante Abstieg vom Vulkan Martin durch ein tiefes Aschefeld wird einige an Skiabenteuer erinnern.
Gerade in den Wintermonaten, wenn auf La Palma Regenzeit angesagt ist, kommt der Kontrast - dunkles Lavagestein und blühende Pflanzen - besonders gut zur Geltung.
Nun beginnt der Schlussteil unserer Wanderung, auf der Forstpiste entlang, durch Kiefernwald und an den typischen Weinfeldern vorbei gelangen wir in den Ort Fuencaliente auf 750m Höhe.

 

Dauer der Wanderung: 6,5 bis 7Std.
Schwierigkeitsgrad: anstrengend, gute Kondition gefragt
Höhenunterschied: +550 m / -1200 m
Hinweis: nur für Gäste ohne Knie – und
Kreislaufprobleme

Tipp: Kopfbedeckung und Sonnenschutz erforderlich !
Reichlich Trinken mitnehmen !

 

 

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El Tablado
Steilküste und verschwiegene Pfade im verschlafenen Norden

Die ehemalige Wohnstätte der Benahoritas, die Höhlen von La Zarza, ist der Ausgangspunkt für diese Wanderung. Wir sehen die Felszeichnungen der Ureinwohner, deren Bedeutung bis heute noch ungeklärt ist.
Nach dem Abstecher in die Vergangenheit beginnt die abwechslungsreiche Wanderung durch die Gegenwart.
Der erste Abschnitt führt uns in einen feuchten, wild verwachsenen Barranco mit riesigen Efeu- und Brombeerranken, Farnen, Steilwänden und einer tiefen Galeria.
Wer möchte kann in diesen Wasserstollen hineinklettern.
Durch ständig wechselnde Landschaftsabschnitte laufen wir an einer Quelle vorbei zum tiefen Barranco Fagundo.
Der überwältigende Ausblick in die Schlucht, rüber nach El Tablado und auf die gewaltige Steilküste wird jeden Gast begeistern.
Langsam erreichen wir Don Pedro und wandern über einen Wirtschaftsweg zum heiligen Stein.
Hier beginnt der Abstieg über einen Serpentinenpfad an den typischen Sukkulenten dieser Region vorbei hinunter auf den Grund des gewaltigen Barrancos.
Und wie das Leben so spielt – nach dem bergabwärts geht es wieder bergauf.
Der etwas schweißtreibende Aufstieg bringt uns langsam an Drachenbäumen vorbei in das vergessene Dorf El Tablado. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Am Ende der Welt in einer winzigen Bar lässt uns ein Getränk alle Anstrengungen vergessen.

 

Dauer der Wanderung: 5 -5,5 Std. inkl. Pausen
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Höhenunterschied: +500 m / -900 m
Hinweis: Schwindelfreiheit!