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Guanchen
Woher kommen sie?
"Guanche(n)" – eigentlich "Mann von Tenerife" werden die Ureinwohner der
Kanaren genannt. Sie selbst nannten sich "Benahoare", "mein Land". Was
hat es mit den "Benahoares" auf sich? Woher kommen sie? Wikinger oder
Berber, denn unter ihnen gab es auch hochgewachsene blonde Menschen (zur
Überraschung der Eroberer). Sie lebten in Wohnhöhlen und ernährten sich
von Schafen, Ziegen und Hunden, deren Felle auch als Bekleidung dienten.
Die Ziegen und Schafe gaben die Milch für Butter und Käse. Auch standen
auf ihrem Speisezettel Meeresfrüchte wie Muscheln, Seeschnecken und
Küstenfische. Waffen und andere Gerätschaften fertigten sie aus dem Holz
der Kanarischen Kiefer, die für ihre Härte und Beständigkeit
sprichwörtlich ist.
Die Guanchen, oder besser Benahoares, hatten eine für damalige
Verhältnisse eine sehr moderne gesellschaftliche, demokratische
Struktur. Auf La Palma lebten zwölf Sippen überwiegend friedlich
miteinander. Oberhaupt jeder Sippe war der "Mencey" mit seinen Beratern.
Frauen standen als Priesterinnen und Medizinerinnen in hohem Ansehen.
Ihre damaligen Stammesgrenzen stimmen bis heute mit den Gemeindegrenzen
fast überein.
Funde auf Teneriffa bestätigen die Theorie, dass es sich um einen
Berberstamm aus Nordafrika handeln könnte, denn erstmals konnte eine
Steinzeichnung, sog. Petroglyphen, entziffert werden. Zur grossen
Überraschung las man das Wort "ZANATA". genau so nannte sich ein
Berberstamm aus der Sahara-Region, der von den einfallenden Römern
vertrieben wurde. Die Fundstelle des Steines mit der Zanata-Zeichnung
wird bis heute geheim gehalten, denn schon viele Fundstellen wurden
zerstört oder wanderten in die Vitrinen dubioser Sammler.
Mittlerweile gibt es rund 50 Fundorte von Petroglyphen. Die bekanntesten
findet man in "La Zarza" im Norden der Insel, bei den Guanchen-Höhlen
(den "Burracas") in der Nähe von Las Tricias im Nordwesten und in der
Höhle von Belmaco zwischen Mazo und Fuencaliente. Alle weisen
erstaunliche Ähnlichkeiten mit Funden in Südamerika auf, was deren
Enträtselung nicht gerade fördert. Wir wissen nicht, was diese
Zeichnungen bedeuten und woher die Guanchen einmal gekommen sind. Somit
beteiligen wir uns auch nicht an Theorien und Mutmassungen. Wir möchten
Ihr Interesse für diese fast unberührte Natur wecken und Sie einladen,
die Insel mit all ihren freundlichen Menschen, ihrem Zauber und ihren
Rätseln zu entdecken.
Mittlerweile gibt es rund 50 Fundorte von Petroglyphen. Die bekanntesten
findet man in "La Zarza" im Norden der Insel, bei den Guanchen-Höhlen
(den "Burracas") in der Nähe von Las Tricias im Nordwesten und in der
Höhle von Belmaco zwischen Mazo und Fuencaliente. Alle weisen
erstaunliche Ähnlichkeiten mit Funden in Südamerika auf, was deren
Enträtselung nicht gerade fördert. Wir wissen nicht, was diese
Zeichnungen bedeuten und woher die Guanchen einmal gekommen sind. Somit
beteiligen wir uns auch nicht an Theorien und Mutmassungen. Wir möchten
Ihr Interesse für diese fast unberührte Natur wecken und Sie einladen,
die Insel mit all ihren freundlichen Menschen, ihrem Zauber und ihren
Rätseln zu entdecken.
Quellenangaben und Informationen: (gilt für alle Seiten) "La Palma" von
Hans-Peter Koch, Irene Börjes, Michael Müller Verlag, Erlangen
Deutschland "Wochenspiegel" Teneriffa "info-Magazin" La Palma
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